In Entwicklung · Praxisvalidierung

Nachhaltigkeitsdaten im Bau strukturiert erfassen.

Greenesy entsteht als schlanker Workflow für Bauunternehmen, die Daten, Nachweise und Zuständigkeiten besser ordnen wollen — für Banken, Auftraggeber, Ausschreibungen und Berichte.

Wir führen derzeit Gespräche mit Bauunternehmen, bevor wir Produktversprechen machen.

Die Ausgangslage

Nicht der Bericht ist der Engpass.
Alles davor.

01

Die Zahlen liegen im Haus — in der Buchhaltung, im Einkauf, bei der Bauleitung, im Arbeitsschutz.

02

Wenn eine Anfrage kommt, beginnt die Suche jedes Mal von vorn.

03

Und die nächste Anfrage will dasselbe in einem anderen Format.

Wie es gedacht ist

Von der Anfrage zur belegten Antwort.

Vier Schritte, die sich an realen Abläufen orientieren — nicht an generischen Fragebögen.

01

Anfrage hereinholen

Mail oder PDF einfügen — der Fragebogen der Bank, die Vergabeunterlage, die Abfrage des Generalunternehmers.

02

Angaben ableiten

Was wird konkret verlangt, und was davon liegt bereits im Haus vor. Erst danach beginnt die Zuarbeit.

03

Zuständige klären

Kollegen aus Buchhaltung, Einkauf oder Bauleitung antworten per Link — ohne eigenes Konto.

04

Belegte Antwort

Jeder Wert mit seiner Herkunft: Quelle, Zeitraum, Verantwortlicher, Rechenweg — im verlangten Format.

Unternehmensweit oder je Bauprojekt. Angaben lassen sich für das Gesamtunternehmen erfassen. Der Projektbezug ist optional und jederzeit nachrüstbar — weil Auftraggeber ihn zunehmend verlangen.

Für wen

Zu reif für Excel.
Noch nicht reif für eine Suite.

Greenesy richtet sich an mittelständische Bauunternehmen, bei denen Nachhaltigkeitsanfragen neben dem Tagesgeschäft beantwortet werden.

Typische Ausgangslage

  • etwa 50 bis 500 Mitarbeitende — Hochbau, Tiefbau, Ausbau oder Holzbau
  • Anfragen von Banken, Auftraggebern, Ratings oder Ausschreibungen wiederholen sich
  • die Daten existieren, liegen aber verteilt und ohne belegte Herkunft
  • Nachhaltigkeit ist entweder eine eigene Rolle oder eine Aufgabe unter vielen

Wie Greenesy sich einordnet

  • setzt auf vorhandenen Systemen auf — Buchhaltung, ERP und Personal bleiben, wo sie sind
  • ergänzt bestehende Beratung, statt sie abzulösen
  • beginnt bei einer konkreten Anfrage, nicht mit einem Einführungsprojekt
  • Angaben unternehmensweit oder je Bauprojekt — beides möglich
Stand der Dinge

Greenesy ist in der Praxisvalidierung. Aus den Gesprächen mit Bauunternehmen entsteht ein Workflow, der sich an realen Abläufen orientiert — nicht an generischen Fragebögen.

Phase
Entwicklung und Validierung. Gespräche gehen dem Produktversprechen voraus.
Fokus
Wiederkehrende Anforderungen von Banken, Auftraggebern, Ratings, Lieferketten und Berichtsstandards.
Hinter Greenesy
Alpha Bah — Nachhaltigkeitsmanager mit Bezug zur Bauwirtschaft. LinkedIn
Häufige Fragen

Was Bauunternehmen zuerst fragen.

Was ist Greenesy?
Greenesy ist ein in Entwicklung befindlicher Workflow für Bauunternehmen. Er hilft, Nachhaltigkeitsdaten, Nachweise und Zuständigkeiten so zu ordnen, dass wiederkehrende Anfragen von Banken, Auftraggebern, Ausschreibungen und Lieferkettenpartnern mit weniger manueller Arbeit beantwortet werden können.
Für wen ist Greenesy gedacht?
Für mittelständische Bauunternehmen mit etwa 50 bis 500 Mitarbeitenden aus Hochbau, Tiefbau, Ausbau und Holzbau, die kein eigenes Nachhaltigkeitsteam haben und keine große ESG-Suite einführen wollen.
Was ist der VSME-Standard?
VSME ist ein von der EFRAG entwickelter freiwilliger Berichtsstandard für kleine und mittlere Unternehmen. Er bündelt Angaben zu Umwelt, Beschäftigten und Unternehmensführung in einem Basismodul und einem erweiterten Modul. Die EU-Kommission hat im Juli 2026 delegierte Rechtsakte zu den überarbeiteten Standards angenommen.
Ist VSME für Bauunternehmen verpflichtend?
In der Regel nicht. Die Berichtspflicht nach CSRD gilt seit der Omnibus-Änderung für Unternehmen ab etwa 1.000 Beschäftigten und 450 Millionen Euro Umsatz. Die meisten Bauunternehmen sind damit nicht direkt berichtspflichtig. Der Druck entsteht indirekt: über Banken, Auftraggeber, Ratings und Ausschreibungen.
Warum fragen Banken und Auftraggeber nach Nachhaltigkeitsdaten?
Banken benötigen die Angaben für ihre eigene Risikobewertung und Kreditvergabe. Auftraggeber und Generalunternehmer brauchen sie für ihre eigene Berichterstattung entlang der Lieferkette. Öffentliche Vergabestellen verankern Nachhaltigkeitskriterien zunehmend in Eignungs- und Zuschlagskriterien.
Welche Nachhaltigkeitsdaten brauchen Bauunternehmen typischerweise?
Meist Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen aus Fuhrpark, Baumaschinen und Gebäuden, Abfallmengen und Verwertungsquoten von den Baustellen, Angaben zu Beschäftigten und Arbeitssicherheit sowie vorhandene Managementsysteme und Zertifikate.
Wie beantworte ich einen Nachhaltigkeits-Fragebogen meiner Bank?
Zunächst prüfen, welche Angaben konkret verlangt werden und welche davon bereits im Haus vorliegen. Anschließend die Quellen zuordnen: Energieabrechnungen, Tankkartenauswertungen, Lohnbuchhaltung, Arbeitssicherheit. Wichtig ist, zu jedem Wert den Beleg und den Rechenweg festzuhalten, weil Banken Nachweise bewerten und nicht Aussagen.
Welche Nachweise verlangen öffentliche Ausschreibungen im Bau?
Häufig Angaben zu Energieverbrauch und Emissionen des Unternehmens, zur Abfalltrennung auf den Baustellen, zur Arbeitssicherheit sowie zu vorhandenen Umweltmanagementsystemen. Zunehmend werden Angaben nicht für das Gesamtunternehmen, sondern für das konkrete Bauvorhaben verlangt.
Was fordert ein Generalunternehmer von seinen Nachunternehmern?
In der Regel Angaben, die er für die eigene Bilanz und Berichterstattung benötigt: Emissionen aus der erbrachten Leistung, Beschäftigtenzahlen, Angaben zu Arbeitsbedingungen und Sorgfaltspflichten in der Lieferkette.
Warum reicht Excel für Nachhaltigkeitsdaten im Bau oft nicht aus?
Weil beim Kopieren zwischen Tabellen die Herkunft der Zahl verloren geht. Wer nicht belegen kann, aus welchem Dokument ein Wert stammt, mit welchem Emissionsfaktor gerechnet wurde und wer ihn geliefert hat, muss bei der nächsten Anfrage von vorn beginnen.
Was unterscheidet Greenesy von klassischer ESG-Beratung?
Beratung liefert ein Ergebnis zu einem Zeitpunkt. Greenesy zielt darauf, die Datenstruktur im Unternehmen aufzubauen, sodass wiederkehrende Anfragen nicht jedes Mal neue Zuarbeit erzeugen.
Können Angaben je Bauprojekt erfasst werden?
Ja. Angaben können unternehmensweit oder je Bauprojekt erfasst werden. Der Projektbezug ist optional und lässt sich nachträglich ergänzen, weil viele Auftraggeber inzwischen Angaben zum konkreten Bauvorhaben verlangen.
Was leistet Greenesy ausdrücklich nicht?
Greenesy ersetzt weder Buchhaltung noch ERP- oder Personalsysteme und übernimmt keine unternehmerische oder rechtliche Verantwortung für die berichteten Angaben. Die Daten bleiben in den Systemen des Unternehmens; Greenesy ordnet sie und macht ihre Herkunft nachvollziehbar.
In welchem Entwicklungsstand ist Greenesy?
Greenesy befindet sich in der Praxisvalidierung. Der Workflow entsteht aus Gesprächen mit Bauunternehmen und orientiert sich an realen Reporting- und Nachweisprozessen statt an generischen Fragebögen.
Kontakt

Praxisgespräch anfragen.

Ein ruhiges Gespräch darüber, wie Nachhaltigkeitsanfragen bei Ihnen heute ablaufen — wer sie bearbeitet, wo die Daten liegen, was jedes Mal aufhält.

Aus diesen Gesprächen entsteht, was Greenesy später kann.

Lieber direkt schreiben? info@greenesy.com

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